MB Arocs 8×4 „Mediaco“ mit PK 92002

Screenshot

Im Jahr 2021 begonnen und 5 Jahre später fertig geworden. Wieder eine Leiche weniger im Regal…


Eigentlich sollte das ein schnelles Unterfangen werden. Ich wollte das Vorbild nicht bis ins letzte Detail wiedergeben und hauptsächlich auf käufliche Komponenten zurückgreifen. Bischen Umstecken quasi…. Als Ladekran sollte der Bausatz von Allgäu Modell zum Einsatz kommen. Der gefiel mir aber überhaupt nicht und so wanderte das Projekt ins Regal.

Mit dem, kürzlich von mir entwickelten, Ladekran konnte ich das Projekt nun aber doch fertigstellen. Allerdings konnte ich nur beim eigentlichen Kran meine eigenen Komponenten verwenden – der zugekaufte Sockel war gut verklebt und bereits lackiert. Der durfte daher bleiben. 😉


Palfinger PK92002

Wieder ein ur-altes Unterfangen beendet. Vor Jahren hatte ich begonnen mir einen Palfinger PK92002 Ladekran zu konstruieren. Kurz darauf wieder ad acta gelegt weil ein Kleinserienherstellen genau dieses Modell auf den Markt brachte.

Letztlich war es dann aber wie immer – nur die eigenen Konstruktionen erfüllen die eigenen Vorstellungen.

Faun L 1212 – Runde zwei

Das Interesse an der alten L1212 Faun ist ungebrochen. Ich selbst würde meiner Sammlung gerne auch noch die eine oder andere Variante hinzufügen. Wenn ich mir allerdings das CAD-Modell anschaue, welches den alten Bausätzen zugrunde liegt, dann komme ich zu dem Schluß, daß es überholt sind. Die Konstruktion habe ich 2018/2019 erstellt und ist nicht mehr zeitgemäß. Das nachstehende Bild zeigt ein Fahrgestell aus meinen aktuellen Projekten (oben) und das Fahrgestell aus dem alten L1212-Projekt (unten). Ich denke das Bild spricht für sich. Mein Anspruch an die Detaillierung ist gestiegen, die Möglichkeiten der modernen Drucker sind ebenfalls deutlich besser als noch vor 7 Jahren.

Der nächste Kritikpunkt ist die Art und Weise wie der alte Bausatz dargeboten wurde. Vollständig war er nicht, es war mehr oder weniger eine Art Teilesatz, auf dem man sich sein Modell mit viel Eigenleistung aufbauen konnte. Die Konstruktion war ursprünglich nur für den Eigenbedarf gedacht und ich kam damit klar. Andere Modellbauer auch, aber bei Weitem nicht jeder – und das gilt es zu ändern.

Letztlich habe ich mich dazu durchgerungen, das Projekt L1212 neu aufzurollen. Die Kabine/Motorhauben-Kombination sowie die Räder übernehme ich, aber der Rest wird neu konstruiert. Und damit das Ganze nicht nur eine langweilige Wiederholung des schon Dagewesenen ist, möchte ich mit einer neuen Fahrerhausvariante beginnen. Es handelt sich um das ganz kurze Fahrerhaus, welches zum Beispiel bei den Sattelkranen Verwendung fand und bei den Fahrzeugen, die nach China geliefert wurden.

Nachstehend, wie üblich, Momentaufnahmen aus der Konstruktionsphase des Faun L1212/425KA:

Das lange Fahrerhaus genommen, mehrere Teile herausgetrennt und den Rest wieder zusammengesetzt. Das ist insofern schwierig weil die Kabine sich nach vorne verjüngt und das Dach eine Wölbung aufweist. Es sollen ja möglichst keine Nahtstellen zu sehen sein.

Das nächste Thema ist der Antriebsstrang. Ich habe mich entschlossen auch die Achsen und Federpakete aus dem alten Modell zu übernehmen.

Mit einem Motor fährt es sich gleich viel besser. Die Detaillierung finde ich für den kleinen Maßstab ganz angemessen. Vielleicht ändere ich meine Meinung aber noch – das sieht man nach dem ersten Druck.